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Aufgepasst beim Kellerbau

Wer ein Haus baut, muss sich entscheiden: Keller oder kein Keller? Welche Vorteile ein zusätzliches Untergeschoss bietet, was Sie auf jeden Fall im Hinterkopf behalten müssen und warum die Lage Ihres Grundstücks eine ganz zentrale Rolle spielen könnte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Haustechnik, Heizanlagen und Waschmaschine im Keller geben Ihnen wertvollen Wohnraum zurück.
  • Ihr Fertighaus Keller ist wandlungsfähig: Vom Partykeller bis zum Hobbyraum bleibt kein Wunsch unerfüllt.
  • Mit einem unterkellerten Haus müssen Sie sich keine Sorgen um einen geringen Marktwert machen.

Wohnliche Weißwanne: Das müssen Sie über Ihren Fertighaus Keller wissen

Zwar gibt es mehrere Möglichkeiten, zu einem Untergeschoss zu kommen, aber am sichersten fährt jeder Hausbauer mit einem Fertighaus Keller, der direkt vom Hersteller angeboten wird. So lassen sich Fehler bei der Beurteilung des Baugrundes, beim Abdichtungskonzept und bei der Bauabwicklung vermeiden – diese können nämlich schnell sehr teuer werden und den Hausbau enorm verzögern!

Wenn Sie sich für einen Fertighaus Keller entscheiden, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit in den Genuss einer sogenannten „weißen Wanne“ kommen. Während Kellergeschosse früher mit schwarzem Bitumen abgedichtet wurden und sich so den Namen „schwarze Wanne“ holten, baut man heute mit wasserundurchlässigem Beton, auch WU-Beton genannt. Ein solcher Weißwannen-Keller muss nicht zusätzlich von außen abgedichtet werden und hält in fachgerechter Ausführung – beim Fertighaus Keller garantiert – jahrzehntelang dicht und trocken. Für den Fall, dass doch einmal Risse entstehen sollten, gibt es spezielle Methoden, mit denen diese von innen wieder abgedichtet werden können. So wird kein Eingriff von außen nötig, der teure Buddelarbeiten erfordern würde.

Wer sich die Option freihalten möchte, sein Fertighaus mit Einliegerwohnung im Keller auszustatten, sollte auf Folgendes Acht geben: Je nach Bundesland muss die Raumhöhe mindestens 2,30 m betragen, damit der Keller zum Wohnraum werden darf. Außerdem müssen Sie genügend Wärmedämmung und ausreichend große Fenster einplanen: Wenn Sie die Fenster unterhalb der Geländeoberkante ansetzen, also das Gelände abschrägen müssen, sollte der Winkel der Böschung mindestens 45 Grad betragen, damit genug Licht in die Räume fallen kann.

Nicht überall passend: Mancherorts birgt der Kellerbau auch Risiken

Bevor Sie sich in die weitere Planung Ihres Untergeschosses stürzen, sollten Sie kritisch untersuchen, ob der Ausbau nach unten überhaupt für die Region geeignet ist, in der Ihr Grundstück liegt. In Gebieten, die gelegentlich von Hochwasser betroffen sind, können Fertighaus Keller durch eindringendes Wasser Schaden nehmen – denn selbst Weißwannen-Keller aus Beton sind nicht gegen Wassermassen gefeit, die von oben in den Keller laufen.

Generell sollten Sie sich idealerweise schon beim Kauf Ihres Grundstücks über den Grundwasserspiegel informieren. Denn falls das Grundwasser hoch steht, muss gegebenenfalls eine Absenkung vorgenommen werden, wenn ein Keller gebaut werden soll – und das kann hohe Kosten verursachen. Ist dieses Hindernis erst einmal aus dem Weg geräumt, sollte man außerdem bedenken, dass ein höherer Grundwasserspiegel auch mehr Druck auf die Außenwände eines Kellers ausübt. Dagegen hilft nur Verstärkung, und diese ist wiederum ein Kostenfaktor.

Zuletzt müssen Bauherren auch für Barrierefreiheit tiefer in die Tasche greifen, denn ein weiteres Geschoss, egal in welche Richtung, bedeutet ein weiteres Hindernis für Menschen mit Einschränkungen. All diese Faktoren sind nicht nur kosten-, sondern auch zeitintensiv und müssen deshalb angemessen eingeplant werden.

Raumheld: Im Fertighaus Keller findet alles seinen Platz

Es mag zwar viel zu beachten geben, aber nichtsdestotrotz ist und bleibt der Keller ein Raum voller Vorteile: Durch den kargen Tageslichteinfall herrschen im Fertighaus Keller das ganze Jahr über kühlere Temperaturen als im Rest des Hauses – perfekte Lagerkonditionen für Lebensmittel und Getränke.

Wer neben Kartoffeln und Äpfeln noch Platz hat, kann noch dazu einen kleinen Hobbykeller einrichten. Ob Sie Bier brauen, regelmäßig saunieren oder Ihr Fertighaus mit selbstgebauten Möbeln verschönern wollen – ein Keller bietet dafür Platz und die nötige Distanz zum Wohnraum. Auch als Partykeller bietet sich das Untergeschoss perfekt an.

Aber der Keller bietet nicht nur mehr Platz für Sägespäne und Braufässer, sondern vor allem auch für die Haustechnik, die andernfalls wertvollen Wohnraum rauben würde. Zusätzlich nimmt spätestens in der kalten Jahreszeit das Heizsystem im Fertighaus eine wichtige Rolle ein. Der Keller dient hier als Heizungsraum und Brennstofflager. Wer nicht unbedingt im ganzen Haus hören möchte, wenn die Wäsche den Schleudergang durchmacht, kann im Fertighaus Keller außerdem seine Waschmaschine und seinen Trockner unterbringen. Damit bleibt im Wohnbereich noch mehr Platz.

All diese Vorteile führen zu einem weiteren großen Plus: Ein Fertighaus mit Keller hat einen wesentlich höheren Marktpreis als Exemplare ohne Untergeschoss! Aber was kostet ein Fertighaus mit Keller und welche Formen eignet sich für Ihre Pläne am besten? Das finden Sie am schnellsten mit dem Fertighaus Konfigurator heraus.

Zusammenfassung

Ein Keller steigert den Marktwert Ihres Eigenheims ungemein – wenn er fachgerecht gebaut ist. Am sichersten fahren Sie dabei mit einem Fertighaus Keller: Hier können Sie Hobbies und Technik oder unter Umständen sogar eine Souterrain-Wohnung unterbringen, ohne sich um drückendes Grundwasser und Feuchtigkeit Sorgen zu machen.

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