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Hausbau als Kapitalanlage und Altersvorsorge

Fast zehn Jahre nach der Finanzkrise, die mit der Insolvenz der Bank Lehman Brothers im September 2008 begann, erleben Sparer immer noch deren Auswirkungen. Denn Sparen ist angesichts der aktuellen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unmöglich. Das ist gerade in Deutschland, dem Land der Sparer, ein heikles Thema. So sind angesichts fehlender Zinserträge viele Pläne zur Altersvorsorge gefährdet. Deshalb rücken andere Strategien, wie z. B. der Hausbau als Möglichkeit zur Kapitalanlage, verstärkt in den Fokus. Denn die Kehrseite der zinslosen Zeiten ist ja schließlich, dass Baugeld so günstig ist wie nie!

Das Wichtigste in Kürze

  • In Zeiten der Niedrigzinspolitik lohnt sich Sparen nicht mehr.
  • Hingegen ist Bauen so günstig wie nie, da niedrige Zinsen einen überaus günstigen Baukredit ermöglichen.
  • Da Häuser einer guten Wertsteigerung unterliegen und auch der Mietmarkt überaus stabil ist, bietet der Hausbau eine gute Anlageform.

Sparen in zinslosen Zeiten

Sparen, ob mit Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch, lohnt sich heute wenig. Dies gilt auch für die private Altersvorsorge und Lebensversicherungen. Und auch die kommenden Jahre wird sich die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) voraussichtlich nicht ändern. Sparern wird die derzeitige Zinssituation deshalb bereits seit längerem Kopfzerbrechen bereiten – alte Gewohnheiten geraten ins Schwanken und man fragt sich: Wie kann die angestrebte Rendite alternativ eingebracht werden?

Riester-Rente, Aktien, Bestandsimmobilien oder Gold als alternative Strategie zur Altersvorsorge?

Die staatlich geförderte Riester-Rente, die 2002 in Folge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt wurde, unterstützt Sparer bei der privaten Altersvorsorge mit Zulagen und Steuervorteilen. Mit den aktuellen Niedrigzinsen verliert die Riester-Rente allerdings ihre Effizienz. Eine solche Zinslage wurde bei ihrer Einführung schlichtweg nicht für möglich gehalten. Daher ist die Akzeptanz dieses Modells auf ein geringes Niveau gesunken. Der eklatante Rückgang der Abschlüsse in den letzten Jahren stellt das Modell zunehmend in Frage.

Die Investition in Aktien verläuft hierzulande immer noch eher zögerlich. Zunächst braucht es einiges an Hintergrundwissen, um sich auf dem Aktienmarkt erfolgreich zu verdingen. Oder man legt die Verantwortung in fremde Hände. Aber gerade dies ist in Bezug auf die Altersvorsorge ein hoch sensibles Thema. Zudem scheint hier eine Frage der Mentalität vorzuliegen. Der “traditionelle Sparer” will sich nicht mit den Risiken des schnelllebigen Aktienmarkts anfreunden.

Das scheinbar immer florierende Geschäft mit Bestandsimmobilien ist eine weitere Option. Es hat nicht immer den besten Ruf, lockt aber mit hohen Renditen. Aber auch hier gibt es nichts umsonst: Es ist notwendig, sich inständig mit dem Markt auseinanderzusetzen. Zudem ist der Markt an vielen Orten bereits gesättigt.

In Zeiten, in denen das allgemeine Zinstief und der unsichere Finanzmarkt täglich in den Schlagzeilen sind, hört man auch immer wieder vom Goldankauf. Entgegen der bisweiligen Aufmerksamkeit lässt sich mit Gold aber keine gute Rendite erzielen. Gold gilt vielmehr als materielle Sicherheit im Falle eines totalen Währungscrashs.

Bauen in zinslosen Zeiten: Hausbau als Kapitalanlage

Trotz allem ist es bis heute eine weniger häufig diskutierte Strategie, sich zur Kapitalanlage auf den Hausbau einzulassen. Der Hausbau stellt gerade in Zeiten der Niedrigzinsen eine hervorragende Anlagemöglichkeit dar. Was das Sparen unmöglich macht, ermöglicht gerade umso mehr das Bauen: Baugeld ist so günstig wie nie.

Häuser unterliegen einer guten Wertsteigerung und auch der Mietmarkt ist überaus stabil. Die Immobilie lässt sich also sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gut vermieten. Mit den eingenommenen Mietzahlungen bedient der Bauherr die monatlichen Tilgungsraten des Baukredits und bildet Rücklagen für laufende Kosten. Ist der Kredit abbezahlt, dienen die Mieteinnahmen beispielsweise zur sicheren Altersvorsorge. Zu bedenken ist auch, dass das Haus bereits nach zehn Jahren steuerfrei verkauft werden kann.

Dennoch bleibt der Hausbau nicht nur Kapitalanlage, sondern auch eine außerordentliche Herausforderung, die nicht nur finanziell gestemmt werden muss. Ebenfalls werden dem Bauherrn starke Nerven abverlangt. Denn jeder Hausbau ist ein detailreiches Projekt, das den Bauherren vor viele Fragen stellt. So bringt man den Hausbau auch viel zu schnell mit unkalkulierbaren Risiken in Zusammenhang. Doch das muss nicht sein. Lesen Sie zu all Ihren Fragen unsere Hausbau-Checkliste!

Fragen Sie Almondia!

Der Bauherr muss angefangen beim Grundstück, Art und Maß der Bebauung, bis hin zur Platzierung der Steckdosen alles bedenken. Dafür muss der Bauherr nicht selbst schon Profi in Sachen Hausbau sein. Glücklicherweise berät der Bauherren-Berater Almondia zu allen Fragen! So sind Sie nicht nur bei der Finanzierung, sondern auch bei bautechnischen Fragen bestens informiert. Darüber hinaus finden wir das zu Ihren persönlichen Vorstellungen passende Bauunternehmen.

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