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KfW 55, 40 und 40 plus

Energiesparhäuser sind heute in aller Munde. Kein Wunder, schon 2020 sollen Passivhäuser, also Häuser, die genauso viel Energie generieren, wie sie verbrauchen, zum gesetzlichen Standard werden. Im Artikel „KfW 70, 55 oder 40? – Neues zur Effizienzförderung“ beschreiben wir die KfW-Fördertypen und ihre Vorteile. Im Folgenden geht es darüber hinaus um Maßnahmen, die Sie ergreifen können, damit Ihr Haus den KfW-Ansprüchen gerecht wird – und Sie die finanzielle Unterstützung bekommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie beim Hausbau auf ein energiesparendes Gesamtkonzept achten, können Sie mit den KfW-Krediten bis zu 15.000€ sparen.
  • Durch moderne Heizungs- und Lüftungsanlagen können bis zu 30% an Energie eingespart werden.
  • Eine gute Dämmung ist auf dem Weg zum energieeffizienten Haus eine weitere unverzichtbare Komponente.

KfW-Effizienzhäuser 70, 55, 40 und 40 plus

Die Energieeinsparverordnung (kurz: EnEV), die Teil des Baurechts ist, legt bestimmte Richtwerte fest, die Neubauten erfüllen müssen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, unterstützt Bauherren finanziell dabei, die energiesparenden Maßnahmen zu erfüllen. Die Förderungen vergibt die KfW nach verschiedenen Abstufungen. Ein Neubau, der die Energie, die er nach EnEV maximal verbrauchen dürfte, auch wirklich zu 100% verbraucht, gilt als KfW-Effizienzhaus 100. Ein KfW-Effizienzhaus 70 verbraucht nur 70% der Energie, ein KfW-Effizienzhaus 55 nur noch 55% und so weiter.

Energie sparen und KfW-Kredite sichern

Der Bau eines energiesparenden Hauses lohnt sich nicht nur für die Umwelt. Dabei gilt die einfache Formel: Je effizienter Ihr Haus, desto mehr Geld bekommen Sie zurück. Gefördert werden neuerdings nur noch KfW 55, 40 und 40 plus Häuser. Für ein KfW-Effizienzhaus 70 gibt es keine Förderung mehr. Pro Wohneinheit können Sie über die KfW einen Kredit von 100.000€ aufnehmen und je nachdem, ob Sie ein Effizienzhaus 55, 40 oder 40 plus bauen wollen, können Sie später 5.000€, 10.000€ oder sogar 15.000€ weniger abbezahlen. W-Kredit werden Sie bei der Umsetzung Ihres Bauvorhabens finanziell unterstützt. 

Um den Energiestandard für ein KfW-Haus zu erreichen, sollten Sie zum Beispiel mit Holzpellets oder Biomasse heizen oder auf Wärmepumpen umsteigen. Andere Maßnahmen, wie Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung, können ebenfalls zur Erfüllung eines energiesparenden Gesamtkonzepts beitragen. Sind Heizungs- und Lüftungsanlagen schon etwas älter, sollte über eine Sanierung nachgedacht werden. Da mit modernen Heizungssystemen bis zu 30% an Energie eingespart werden kann, rentiert sich eine Investition schnell. Das gleiche gilt auch für Lüftungsanlagen; in beiden Fällen lässt sich durch eine Erneuerung nicht nur Energie sparen, sondern auch noch Wohnkomfort und Lufthygiene verbessern. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Dämmung der Außenwände. Neben den finanziellen Vorteilen, die Sie durch einen KfW-Kredit erhalten würden, lassen sich zusätzlich Heizkosten sparen. Den gleichen Vorteil bringen auch moderne Fenstersysteme mit sich. Da die Wärme aus den Innenräumen nicht mehr so schnell entweicht, müssen Sie weniger heizen, sparen Kosten und erhöhen obendrein den Wert Ihrer Immobilie.

Sie haben noch Fragen rund um das Thema KfW-Förderung? Unsere unabhängigen Experten beraten Sie gerne. Wollen Sie sich erst einmal grundlegend über Ihre Möglichkeiten informieren, nutzen Sie dazu doch unser kostenloses Planungstool. Wir freuen uns auf Sie!

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