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Lüftungsanlagen

Ein regelmäßiger Luftwechsel in Wohn- und Arbeitsräumen ist nicht nur für das Wohlbefinden der Menschen unerlässlich, sondern auch für den Wert- und Qualitätserhalt der Bausubstanz. Gerade in Häusern mit hoher Luftdichtheit und extremer Dämmung kommt der Belüftung eine besondere Rolle zu. Da hier keine natürliche Belüftung durch Undichtheiten mehr stattfinden kann, ist maschinelles Lüften mit Lüftungsanlagen wichtig. So wird die Luft optimal entfeuchtet und Schimmelbildung hat keine Chance. Bei Anlagen mit Wärmerückgewinnung bleibt zudem die Heizenergie erhalten. Darüber hinaus verbessert sich das Wohnklima: die Luft wird von Staubmilben und Pollen gereinigt – sehr wertvoll für Allergiker. In dem folgenden Artikel finden Sie alle Vor- und Nachteile aller Varianten von Lüftungsanlagen, atmen Sie durch. Niemand fühlt sich in Räumen mit abgestandener Luft wohl.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt zentrale und dezentrale Lüftungsanlagen jeweils mit und ohne Wärmerückgewinnung sowie mit und ohne Zuluftfunktion. Zentrale Lüftungsanlagen sind beim Projekt Neubau zu empfehlen. Dezentrale Lüftungsanlagen hingegen kommen öfter bei sanierten Altbauten zum Einsatz.
  • Lüftungsanlagen beugen der Schimmelbildung vor und schaffen besonders für Allergiker ein gutes Wohnklima. Sie benötigen allerdings eine regelmäßige Wartung und verursachen Betriebskosten.
  • Bei Passiv-, Nullenergie- und Plusenergiehäusern können Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung über die KfW staatlich gefördert werden. Anspruch auf staatliche Zuschüsse besteht jedoch nur vor dem Einbau.

Wozu  überhaupt Lüftungsanlagen?

Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind der optimale Kandidat für den ökologischen Bauherren. Sie kommen in Häusern mit hohem Grad an Luftdichtheit und Dämmung zum Einsatz, bei denen eine hohe Energieeffizienz erzielt werden soll. Hier ist eine gute Durchlüftung hinsichtlich der Entfeuchtung der Luft besonders wichtig. Wasserdampf (den allein schon die Bewohner emittieren) würde in weniger gedämmten Häusern ohne weiteres durch die Wände diffundieren.

gedämmter Neubau an Straßenecke
Gut gedämmter Neubau bedarf ausreichender Belüftung ©2017 Almondia GmbH

Bei Häusern mit einem hohen Grad an Dämmung der Außenwände und Dachflächen sind die inwendigen Bauteile warm, sodass durch den großen Temperaturunterschied (sogenannte Wärmebrücken) zur Außenseite der Wasserdampf zu Wasser kondensiert. So bleibt Kondenswasser auf Oberflächen zurück und kann zudem in die Dämmschicht sowie Baukonstruktion eindringen. Das kann schnell zu Schimmelbildung in den Dämmschichten führen. Die Verbauung von dampfbremsenden Materialien soll dem entgegenwirken. Dennoch: Oft ist bei stark gedämmten und sehr luftdichten Häusern (z. B. Passiv-, Nullenergiehäuser oder Plusenergiehäuser) dieses Problem nicht ausreichend durch händisches Lüften zu lösen.

Hinzu kommt, dass ständiges Öffnen der Fenster im Winter der Energieeffizienz widerspricht. Eine Lüftungsanlage entfeuchtet die Luft permanent und beugt so der Schimmelbildung innerhalb der Dämmschichten vor. Zudem kann auch im Winter ein optimaler Luftwechsel ohne Lüftungswärmeverluste gewährleistet werden. Darüber hinaus haben Lüftungsanlagen große Vorteile für Allergiker: Sie reinigen die Luft von Hausstaubmilben und Pollen. Auch Schadstoffe, die ggfs. von der Inneneinrichtung ausgehen, werden aus den Räumen befördert.

Bei Gebäuden, die an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Flughäfen stehen, ist eine Lüftungsanlage auch hinsichtlich des Lärmschutzes sinnvoll. Einbrecher haben zudem weniger oft das Glück, auf ein gekipptes Fenster zu stoßen. Pech gehabt.

Luftdichtheit

Luftdichtheit heißt, dass ein Gebäude weder von innen noch von außen von Luft durchströmt werden kann. Schon die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) schreibt Bauherren eine nach dem Stand der Technik realisierte, dauerhaft luftdichte Außenhülle des Neubaus vor.  Moderne Gebäude weisen i.d.R. einen hohen Grad an Luftdichtheit auf. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Wichtige Faktoren sind z. B. die verbauten Türen und Fenster und die verbaute Dämmung. Wie luftdicht ein Haus ist, lässt sich durch den sogenannten Blow-Door-Test herausfinden.

Luftdichtheit ist hinsichtlich des Betriebs von Lüftungsanlagen wichtig: Sonst kann Zug auftreten. Auch eine hohe Energieeffizienz beim Einsatz von Anlagen mit Wärmerückgewinnung ist nur bei Häusern mit hoher Luftdichtheit möglich.

Bei Altbauten hingegen ist eine hohe Luftdichtheit i.d.R. nicht gegeben. Darüber hinaus ist sie bei Altbauten auch nur mit vergleichsweise hohem Aufwand im Rahmen von Sanierungsarbeiten zu gewährleisten. Deshalb kommen hier zentrale Lüftungsanlagen weniger oft zum Einsatz. Dezentrale Lüftungsanlagen machen hier meistens mehr Sinn. Sie lassen sich mit vergleichsweise wenig baulichem Aufwand beispielsweise in Bad oder Küche installieren und eignen sich daher besser für Nachrüstungen.

Vorteile LüftungsanlageNachteile Lüftungsanlage
Energieeffizienz: Kosten Heizung sparenAnschaffungskosten
Verbesserung des Wohnklimas für Allergiker: Verringerung der Belastung durch Pollen und HausstaubmilbenWartungsaufwand
Vorbeugung gegen Schimmelbildung
Betriebskosten: Strom und Wartung
Lufttemperatur lässt sich bei entsprechenden Anlagen schnell regulieren
nicht überall einsetzbar, es braucht einen hohen Grad an Luftdichtheit
jederzeit frische Luft, ohne auf händisches Lüften angewiesen zu sein (z. B. auch wenn die Bewohner im Urlaub sind)
Lärmschutz: Fenster müssen nicht geöffnet werden, der Betrieb zentraler Lüftungsanlagen ist i.d.R. geräuschlos

Tipp: Lüftungsanlage von Anfang an einplanen

Wenn beim Neubau von Anfang an eine Lüftungsanlage eingeplant wird, lassen sich die besten Effekte erzielen. Denn dann wird schon bei der Planung ein Lüftungskonzept für das Haus erstellt, das Energieeinsparungen und eine optimale Belüftung garantiert. Natürlich können Gebäude auch mit Lüftungsanlagen nachgerüstet werden, allerdings weisen sie dann i.d.R. eine schlechtere Effizienz auf. Wenn ein Lüftungskonzept erst im Nachhinein erstellt wird, kann die Energieeinsparung geringer ausfallen.

Staatliche Förderung durch die KfW

Staatliche Förderungen von Lüftungsanlagen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können prinzipiell nur VOR dem Einbau unter Einbezug eines Energieberaters beantragt werden. Die Förderungen beinhalten entweder einen Zuschuss oder einen zinsgünstigen Kredit. Darüber hinaus stellt die KfW bestimmte Anforderungen an die Anlage, die sich beispielsweise auf den Strombedarf der Ventilatoreinheiten und Wärmepumpen sowie den Wärmebereitstellungsgrad der Wärmerückgewinnung beziehen. Förderungen müssen deshalb frühzeitig in der Planung angestrebt und in jedem Fall vor dem Einbau beantragt werden! Der dazu nötige Energieberater, Herstellerfirmen und der Anforderungskatalog der KfW klären darüber auf, welche Anlagen für eine Förderung in Frage kommen.

Wie hoch ist der Wartungsaufwand für Lüftungsanlagen?

Lüftungsanlagen müssen regelmäßig gewartet werden, damit der Betrieb stets reibungslos abläuft und keine hygienischen Beeinträchtigungen auftreten. Je umfangreicher das System ist, umso mehr Wartungsschritte fallen an. Allerdings sind moderne Anlagen mit einem guten Lüftungskonzept auf schnelle und einfache Wartung ausgelegt, sodass der Aufwand nicht allzu groß ist und problemlos selbst übernommen werden kann. Die zu wartenden (d. h. zu reinigenden) Teile sind vor allem die Filter. Sie werden unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine gereinigt oder durch neue Filter ersetzt (im Jahr 40 € – 90 €). Es gibt Lüftungsanlagen mit automatischer Filterüberwachung, ansonsten rechnet man mit einem Wechsel alle 6 – 12 Monate (für Allergiker macht es Sinn, die Filter öfter zu wechseln). Auch Gitter, Ablauf der Kondensatwanne und der Wärmetauscher (ca. alle 4 – 5 Jahre) sollten regelmäßig gereinigt werden. Die Reinigung der Kanäle ist nicht vorgeschrieben, kann aber nach 5 – 8 Jahren anfallen, bei einer zentralen Anlage kann das 400 € – 800 € kosten. Die Wartung kann im Rahmen eines Wartungsvertrags komplett von den Installateuren übernommen werden, was aber nicht unbedingt nötig ist. Wartungsverträge sollten hinsichtlich unterschiedlichem Leistungsumfang und Kosten vorab verglichen werden.

Zentrale oder dezentrale Lüftungsanlage?

Für Neubauten, für die ein ganzheitliches Lüftungskonzept zum Tragen kommen soll, ist der Einsatz von zentralen Lüftungsanlagen sinnvoll. Die Variante der zentralen Lüftungsanlage mit Zu- und Abluftsystem und Wärmerückgewinnung ist hierbei der beste ökologische Standard (s.u.).

Dezentrale Lüftungsanlagen sind bekannt aus Badezimmern ohne Fenster, es gibt sie aber auch in Küchen oder sonstigen Zimmern mit Feuchtigkeits- oder Schadstoffbelastung. Sie eignen sich für den Einsatz bei sanierten oder teilsanierten Altbauten, weil sie wegen des vergleichsweise geringen baulichen Aufwands auch für die Nachrüstung geeignet sind.

Zentrale und dezentrale Lüftungsanlagen sind jeweils in drei Varianten unterteilt, es gibt:

  •  reine Abluftanlagen
  •  Zu- und Abluftanlagen
  •  Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung

Zentrale Lüftungsanlagen

Zentrale Lüftungsanlagen sind zentral gesteuerte Systeme, bei denen eine Ventilatoreinheit für die Ab- und ggfs. eine für die Zuluft über ein Rohrsystem alle angeschlossenen Räume bedient und auch ggfs. die Wärmerückgewinnung zentral gesteuert wird. Die zentrale Anlage kann im Dachgeschoss, Keller oder auch in einem Küchenschrank untergebracht werden. Diese Anlagen werden am besten gleich bei der Planung des Neubaus miteinbezogen. Bei Nachrüstungen ist ein vergleichsweise hoher Eingriff in die Bausubstanz nötig.

 Zentrale Lüftungsanlage: die reine Abluftanlage

Unter den zentralen Lüftungsanlagen sind reine Abluftanlagen die preisgünstigste Variante. Denn sie haben einen vergleichsweise geringen baulichen Aufwand, weshalb sie auch für die Nachrüstung in Betracht gezogen werden können. Bei diesen Anlagen wird die Abluft aus verschiedenen Räumen, die mit Abluftklappen versehen sind, über ein Kanalsystem von einem zentralen Ventilator abgesaugt. Der Ventilator ist auf verschiedene Stufen regelbar und kann über einen Schalter oder auch über Sensoren, welche Feuchtigkeits- und CO2-Belastungen messen, geregelt werden. Es kann bei diesen Anlagen auch eine Energierückgewinnung, beispielsweise über Wärmepumpen, integriert werden. Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² kann für eine solche Anlage mit Kosten von bis zu 2500 € gerechnet werden.

 Zentrale Lüftungsanlage: die Zu- und Abluftanlage

Bei diesen Anlagen kommt zusätzlich zur oben beschriebenen Abluftanlage eine Zuluftanlage hinzu. Bei der Zuluftanlage wird Außenluft durch einen Ventilator angesaugt. Die Zuluft kann durch unterschiedliche Systeme gereinigt, be- und entfeuchtet und temperiert werden. Für diese Anlagen ist eine hoher Grad an Luftdichtheit notwendig – sonst entsteht Zug.

 Zentrale Lüftungsanlage: die Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung

Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung kommen bei Häusern mit einem hohen Grad an Luftdichtheit zum Einsatz: Passivhäuser, Plusenergiehäuser und Nullenergiehäuser. Hohe Energieeffizienz hinsichtlich der Verringerung der Heizenergie und sehr gute Lüftungseigenschaften im gesamten Haus gehen hier Hand in Hand. Bauherren mit hohem ökologischen Anspruch greifen auf diese Variante zurück. Mit diesen Anlagen lassen sich 90 % bis 95 % der in der Abluft enthaltenen Heizenergie zurückgewinnen und der Zuluft erneut zuführen.

Die Regelung der Zu- und Abluft läuft über zentrale Ventilatoren und Kanalsysteme. Darüber hinaus dienen je nach System sogenannte Rekuperatoren oder Regeneratoren als zentrale Wärmeüberträger. Durch diese wird die Wärme der Abluft direkt der Zuluft zugeführt und somit zurückgewonnen. Die Steuerung der Ventilatoren läuft effizient über Sensoren, die die Feuchtigkeits- und CO2-Belastungen der Raumluft messen. Beste Luftqualität zu jeder Zeit und kaum Verlust von Heizenergie. Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² kann für eine solche Anlage mit Kosten von etwa 4500 € bis 7000 € gerechnet werden.

Dezentrale Lüftungsanlagen

Dezentrale Lüftungsanlagen sind die günstige Variante. Sie werden nur in den Räumen installiert, in denen sie benötigt werden. Das kann beispielsweise die Küche oder das Bad sein. Die Installation ist vergleichsweise leicht möglich. Das hat auch Vorteile für eine Nachrüstung. Außerdem kann die Ent- bzw. Belüftung der Räume individuell geregelt werden.

 Dezentrale Lüftungsanlage: die reine Abluftanlage

Reine Abluftanlagen kommen in Räumen mit hoher Belastung durch Schadstoffe, Geruch oder Feuchtigkeit zum Einsatz. Sie sind vergleichsweise kostengünstig und lassen sich auch nachträglich ohne allzu hohen Aufwand installieren.

Wie funktionieren sie? Das Zimmer wird durch einen kleinen Abluftschacht mit der Außenluft verbunden. Über den Ventilator der Anlage wird im Zimmer Unterdruck erzeugt, sodass die Luft nach draußen abgesaugt wird. Um die Wärmedämmung des Zimmers nicht zu sehr zu beeinflussen, sind mehrere Abluftklappen in der Anlage eingebaut. Diese schließen sich, wenn die Anlage außer Betrieb ist. Der Betrieb der Anlage kann z. B. über den Lichtschalter betrieben werden (dies ist oft in Badezimmern der Fall). Der Betrieb lässt sich aber auch durch Sensoren, die Feuchtigkeits- und CO2-Belastung messen, regeln. Zuluft kommt auf passive Weise, d. h. Belüftungsschlitze oder Lüftungsklappen in Türen oder Wänden, in den Raum.

 Dezentrale Lüftungsanlage: die Zu- und Abluftanlage

Auch diese Anlagen sind vergleichsweise leicht zu installieren und bieten sich daher ebenfalls für die Nachrüstung an. Die Zu- und Abluft wird über dasselbe Gerät geregelt. Es gibt Anlagen, bei denen die Zu- oder Abluft über Intervalle erfolgt, und solche, bei denen beides gleichzeitig geschieht. Die Zuluft wird durch Filter gereinigt.

Zu beachten: Reine Abluftanlagen sowie Zu- und Abluftanlagen verursachen hohe Heizkosten, da mit der Luft auch die Wärme abgesaugt wird.

 Dezentrale Lüftungsanlagen: die Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung

Die Wärmerückgewinnung macht die dezentrale Lüftungsanlage ökologisch wertvoll. Sie zeichnet sich durch Energieeffizienz aus: 70 % bis 75 % der Wärmeenergie aus der Abluft bleibt erhalten und wird der Zuluft zugeführt. Das ist unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll und spart zugleich Heizkosten. Solche Anlagen eignen sich beispielsweise für den Standard des Passivhauses.

Wie funktioniert die Wärmerückgewinnung? Bei Anlagen, bei denen die Zu- und Abluft gleichzeitig erfolgt, kommen sogenannte Rekuperatoren zum Einsatz. Meistens handelt es sich dabei um Plattenwärmeüberträger. Bei Anlagen, bei denen Zu- und Abluft in Intervallen erfolgt, wird die Wärmerückgewinnung über Regeneratoren gewährleistet. In der Abluftphase werden hier thermische Speichermassen erwärmt, die wiederum die Zuluft erwärmen.

Kosten Lüftungsanlagen / Einsparung Lüftungsanlagen

Anschaffungskosten Lüftungsanlage

  •  Zentrale Lüftungsanlage (Abluftanlage): Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² kann für eine solche Anlage mit Kosten von bis zu 2500 € gerechnet werden.
  •  Zentrale Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung): Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² kann für eine solche Anlage mit Kosten von etwa 4500 € bis 8000 € gerechnet werden.

Betriebskosten Lüftungsanlage

Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² und einem  Strompreis von 25 Cent/kWh kann mit folgenden Betriebskosten im Jahr gerechnet werden:

  •  Zentrale Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung: ca. 65 €
  •  Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung: ca. 140 €
  •  Dezentrale Lüftungsanlage pro Zimmer: ca. 10 €

Einsparung Heizkosten

Bei einem Einfamilienhaus in der Größenordnung von 120 m² können bei Anlagen mit Wärmerückgewinnung Einsparungen in Höhe von ca. 200 € – 500 € erzielt werden.

Kosten Wartung Lüftungsanlage

  •  Wenn die Filter nicht selbst gereinigt werden können, belaufen sich die Kosten für einen Austausch des kompletten Filtersatz bei einer zentralen Anlage im Jahr auf ca. 40 € – 90 €.
  •  Die Reinigung der Kanäle ist nicht vorgeschrieben, kann aber nach 5 – 8 Jahren anfallen, bei einer zentralen Anlage kann das 400 € – 800 € kosten. (Auch Wärmetauscher müssen in diesem Intervall gereinigt werden.)
  •  Reine Abluftanlagen haben meistens nur einen Filter in der Küche, der i.d.R. sehr gut selbst gereinigt werden kann, es fallen hier vergleichsweise geringe Kosten für die Wartung der Lüftungsanlage an. Die Wartung sollte einmal im Jahr durchgeführt werden.
  •  Wartungsverträge haben unterschiedliche Leistungsumfänge und Kosten. Vergleichen Sie vor Abschluss mehrere Wartungsverträge und holen Sie sich hierzu bei den Anbietern aktuelle Informationen über Leistungsumfang und Kosten.

Fragen Sie uns!

Wenn Sie weitere Fragen zum ökologischen Bauen, einem geeigneten Lüftungskonzept oder den Möglichkeiten der Förderung durch die KfW hinsichtlich Ihres Bauvorhabens haben, machen Sie einfach einen Beratungstermin mit uns. Der Bauherren-Berater Almondia berät Sie gerne zu allen Fragen rund um den Hausbau, vergleicht Angebote von Baufirmen und findet das zu Ihren Vorstellungen passende Bauunternehmen. Dieser Service ist für Sie kostenlos. Wir freuen uns auf Sie!

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