Wer das erste Mal mit einem Grundriss zu tun hat, dem wird dies wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkommen. Für Bauherren ist rund um den Hausbau den Grundriss lesen und verstehen wichtig, da sie so bereits vor Fertigstellung des Gebäudes vor dem Einzug erste Möbel und Co. kaufen können. Wer das Prinzip eines Grundrisses erst einmal verstanden hat, wird in Zukunft keine Probleme mehr mit dem Lesen eines Grundrissplanes haben. Im Grunde genommen verbergen sich hinter den Linien, Zahlen und Abkürzungen wichtige Informationen, die beim visuellen Verstehen helfen. Mit dem folgenden Ratgeber möchten wir angehenden Baufamilien Tipps und Hilfestellung zum Grundriss lesen geben, damit sie einen ersten Eindruck von ihrer Traumimmobilie bekommen.
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| Definition Grundriss: Beim Grundrissplan handelt es sich um eine Zeichnung aus der Vogelperspektive eines Gebäudes, um ein besseres Verständnis für die Baupläne zu bekommen. Dies wiederum vereinfacht die spätere Raumgestaltung. |
| Wichtigkeit der Legende im Grundrissplan: Die Legende ist ein wichtiger Teil des Grundrisses, denn mit ihr werden die verschiedenen Symbole und Abkürzungen verständlich gemacht. |
| Überprüfen und verstehen vom Grundrissplan: Nach Fertigstellung des Eigenheims sollten Baufamilien auf jeden Fall den Grundrissplan nochmals überprüfen, um sicher zu sein, dass beim Hausbau ihre Wünsche und Ideen umgesetzt wurden. |
Grundlagen der Grundrisse
Bei einem Grundriss handelt es sich um eine maßstabsgetreue, zweidimensionale Darstellung bzw. Zeichnung eines Bauwerks von oben. Planer und Statiker erstellen Grundrisse in der Regel im Maßstab 1 : 200 oder 1 : 100. Dies bedeutet bei einem Maßstab 1 : 100, dass 1 Zentimeter auf dem Papier einem Meter im Raum entspricht. Dies hat bei der Raumplanung den Vorteil, dass nicht erst umgerechnet werden muss. Handwerker und Innenarchitekten erstellen den Grundriss meist im Maßstab 1 : 50. Für Baufamilien bedeutet dies, dass sie bei der Planung rund um die Möblierung darauf achten müssen, mit dem richtigen Maßstab zu arbeiten.
- Grundriss Orientierung – Um den Grundriss lesen und verstehen zu können, stellt man sich ein Gebäude vor, bei dem das Dach abgenommen wurde. Man schaut von oben auf das Gebäude. Experten sprechen hier von der Vogelperspektive, die es ermöglicht, von oben auf und in das Gebäude zu schauen.
- Darstellungsebenen – In einem Grundriss gibt es verschiedene Darstellungsebenen, sodass sich Wände, Eingangs- und Zimmertüren, Fenster und Einbauten erkennen lassen. Durch unterschiedliche Linienarten werden die verschiedenen Darstellungsebenen sichtbar gemacht. Im Detail bedeutet dies, dass in der Zeichnung für Wände dünne/dicke Striche und Schraffuren verwendet werden. Fenster und Türen werden dagegen mit gestrichelten Linien dargestellt. Durchgezogene Linien auf der Zeichnung deuten eine Treppe an. Die erste Stufe der Treppe wird dabei immer als gestrichelte Linie dargestellt.
- Schnittdarstellungen – Damit lassen sich die inneren Details eines Gebäudes kenntlich machen. Diese wären bei der Sicht von außen nicht zu erkennen. Ziel der Schnittdarstellungen ist es, komplexe Strukturen in den Grundrissen zu verdeutlichen.
Warum Grundrisse lesen, wichtig ist
Grundrisse lesen und verstehen ist wichtig, da sie die Grundlage für Planung und Gestaltung der Räume bilden. In den Grundrissen wird die Anordnung von Wänden, Fenstern und Türen sowie architektonischen Elementen gezeigt. Dadurch kann die Funktionalität eines Gebäudes besser verstanden werden. Es ist einfacher, die Raumgestaltung zu planen und die Bauausführung zu kontrollieren. Nachfolgend die wichtigsten Gründe, warum es wichtig einen Grundriss lesen und verstehen zu können:
- Gestaltung und Raumplanung – Der Grundriss zeigt die Anordnung der Räume in der Immobilie an. Dies stellt eine große Hilfe bei der Planung der Einrichtung dar.
- Bauausführung – Der Grundriss dient als Grundlage für die Bauausführung, da in ihm die Position der Wände, Fenster und Türen festgelegt sind.
- Sicherheitsaspekte – Ein Grundriss hilft beim Planen von Flucht- und Rettungswegen, was bei größeren Gebäuden enorm wichtig ist.
- Funktionalität – Der Grundriss gibt einen ersten Aufschluss über die Funktionalität eines Gebäudes. Dazu zählen die Lage der Sanitäreinrichtungen, der Küche sowie anderer wichtiger Einrichtungen.
- Verwaltung – Mit einem Grundriss lassen sich Immobilien leichter verwalten, da dieser Aufschluss über die Raumstrukturen und deren Größen sowie die Anordnung der Räume in der Immobilie gibt.
Grundrissmaße von Gebäude lesen und verstehen
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Grundriss um eine maßstabsgetreue Darstellung eines Gebäudes mit Blick von oben. Um die Grundrissmaße wichtig lesen zu können, ist es wichtig, einige Details zu kennen.
Maßstab und Maßeinheiten
Üblicherweise wird ein Grundriss im Maßstab 1 : 100 erstellt. Dies bedeutet, 1 cm auf dem Plan entspricht 1 m in der Realität. Mit dem Maßstab können die tatsächlichen Abmessungen der Räume sowie des kompletten Gebäudes ermittelt werden.
Die Maßeinheiten in einem Grundriss werden in der Regel in den metrischen Einheiten Zentimeter (cm) oder Meter (m) dargestellt. Dabei werden die Maßeinheiten nicht extra angegeben, sondern nur die Zahlenwerte. Grundsätzlich gilt für Maße unter einem Meter cm und über einem Meter m als Maßeinheit.
Maße lesen und umrechnen
Um die Maße aus dem Grundriss lesen und umrechnen zu können, ist der Maßstab entscheidend. Dieser wird in der Legende des Grundrisses angegeben. Die Maßlinien und die Zahlen auf dem Grundriss geben die Länge und Breite der Räume an. Zum Umrechnen werden die Maße in cm mit dem Faktor des Maßstabs (100 bei 1:100) multipliziert. Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen. Ist auf dem Grundriss mit Maßstab 1 : 100 ein Raum 5 cm lang, hat er in der Realität eine Länge von 5 Meter (5 cm x 100 cm = 500 cm = 5 m)
Zusätzliche Angaben zu Maßketten und Höhen im Grundriss
Beim Lesen von Grundriss-Maßen sind zusätzliche Details wie Maßketten, Höhenangaben und Geschossbezeichnungen essenziell. Eine Maßkette besteht aus mehreren Angaben, die z. B. die Länge von Wänden oder Abständen zwischen Bauelementen wie Fenstern und Türen darstellen. Ihre Bedeutung liegt vor allem in der präzisen Raumplanung – etwa im Hauswirtschaftsraum, Erdgeschoss oder Dachgeschoss.
Wichtig sind auch Höhenangaben wie die Brüstungshöhe (BRH) – also die Höhe von der Oberkante des Fertigfußbodens bis zur Fensterunterkante. Diese wird für alle Geschosse einzeln im Bauplan vermerkt, meist mit Pfeilen oder Maßlinien. So lässt sich z. B. im Obergeschoss oder Dachgeschoss schnell erkennen, wie hoch Fenster platziert sind – ein häufig unterschätztes Beispiel für planerische Details.
Auch geometrische Elemente wie das Rechteck werden im Grundriss genutzt, um Raumformen oder Platzbedarf darzustellen – oft kombiniert mit exakter Angabe zur Höhe und Ausrichtung.
Symbole und Legenden im Grundriss
Symbole und Legenden im Grundriss können die verschiedenen Bauelemente, deren Funktion sowie weitere Informationen visualisieren und erläutern. In der Legende des Grundrisses werden die verschiedenen Symbole und Abkürzungen erklärt.
Übersicht über gängige Symbole
Die folgenden Symbole werden in einem Grundriss häufig verwendet:
- Wände – Durchgezogene Linien, wobei dicke Linie für Außenwände und dünne Linie für Innenwände verwendet werden.
- Fenster und Türen – Unterbrochene Linie oder spezifische Symbole.
- Dachschrägen/Dachfenster/Dachgiebel – Gestrichelte Linie oder spezifische Symbole.
- Sanitärinstallationen – Abkürzungen oder spezifische Symbole.
- Möbel – Vereinfachte Darstellungen der Möbelstücke.
- Elektroinstallationen – Symbole für Steckdosen, Schalter und dergleichen.
Legenden lesen
In der Legende werden die benutzten Symbole und Abkürzungen aus dem Grundriss erklärt, um Missverständnisse zu vermeiden. Üblicherweise ist die Legende als wichtiger Bestandteil des Grundrisses unten rechts auf dem Grundrissplan zu finden.
Neben den Symbolen und Abkürzungen werden vielfach auch die Schraffuren und Farben erklärt.
Räumliche Orientierung im Grundriss
- Orientierung verstehen: Um die räumliche Orientierung zu verstehen, ist der Nordpfeil ein wichtiges Element im. Grundriss. Mit ihm kann die Ausrichtung des Gebäudes dargestellt werden. Des Weiteren wird anhand des Maßstabs verdeutlicht, wie sich die Abmessungen im Grundriss in der Realität darstellen. Somit visualisiert der Grundriss dem Bauherren, wie das Haus oder die Wohnung in der Realität aussehen. Erwähnenswert an dieser Stelle ist auch, dass es taktile Grundrisspläne für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit gibt. Anhand von haptischen Mitteln lassen sich die räumlichen Strukturen und Dimensionen eines Hauses erfahrbar machen.
- Zusammenhang zwischen Grundriss und realer Ansicht: Wie bereits angedeutet, handelt es sich beim Grundriss um eine zweidimensionale Darstellung, während die reale Ansicht dreidimensional ist. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, in einem Grundriss die dreidimensionale Darstellung zu visualisieren. Dazu werden entweder Fotos, 3D-Modelle oder 3D-Grundrisse genutzt.
Grundriss richtig lesen
Ein perfektes Heim entsteht nicht nur durch einen optimalen Grundriss, denn sowohl das Raumlayout als auch deren Funktionalität spielen dabei eine wichtige Rolle.
Analyse des Raumlayouts
Nicht nur ein optimaler Grundriss, sondern auch eine durchdachte Raumaufteilung sind entscheidend, um sich den Traum vom perfekten Zuhause zu erfüllen. Die Raumaufteilung sorgt dafür, dass es in dem neuen Zuhause nicht nur ansprechend aussieht, sondern dass es auch funktional und komfortabel ist. Dies bedeutet, jeder Raum muss optimal genutzt werden und den Bedürfnissen der Bewohner entsprechen. Die folgenden Tipps sollen bei der Raumaufteilung helfen.
- Bedarfsanalyse – Im ersten Schritt sollten Baufamilien sich überlegen, welche Räume sie tatsächlich benötigen und wie groß diese sein sollten. Neben Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnräumen dürfen Gästezimmer oder ein Home-Office nicht vergessen werden.
- Fließende Übergänge – Die Übergänge zwischen den Räumen sollten fließend sein. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Baufamilien für ein offenes Wohnkonzept, welches für mehr Licht und ein großzügiges Raumgefühl sorgt. Beliebt sind hierbei die offene Küche, die direkt in den Essbereich oder das Wohnzimmer übergeht.
- Privatsphäre – Auch wenn offene Räume modern sind, sollte die Privatsphäre nicht zu kurz kommen. Jeder in der Familie sollte einen persönlichen Rückzugsort haben. Zusätzlich muss im Zusammenhang mit der Architektur darauf geachtet werden, dass Schlaf-und Kinderzimmer sowie das Home-Office in einem ruhigen Bereich des Hauses geplant werden.
Erkennen von Funktion und Nutzung der Räume
Mit dem Grundriss wird veranschaulicht, wie die Zimmer in einer Immobilie angeordnet und wie sie miteinander verbunden sind. Dabei wird die Größe der einzelnen Zimmer gezeigt, sodass ein Überblick über die verfügbare Fläche im Haus entsteht.
Des Weiteren ist der Grundriss eine wertvolle Hilfe, um zu erkennen, für welche Zwecke die Räume genutzt werden (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Küche usw.). Nicht unwichtig in diesem Zusammenhang ist die Position von Fenster und Türen innerhalb eines Raumes, um eine gute Belichtung und möglichst natürliche Belüftung zu gewährleisten.
Anhand des Grundrisses lassen sich die funktionellen Zusammenhänge zwischen den Räumen darstellen, wie etwa die Nähe von Küche zum Essbereich oder Schlafzimmer zum Badezimmer.
Technische Details im Grundriss
- Installationspläne: Dieser basiert immer auf dem Grundriss, der die räumliche Anordnung der Wände und Räume zeigt. Des Weiteren zeigt der Installationsplan die Position und Anzahl der elektrischen Komponenten wie Steckdosen, Schalter und Leuchten. Grundsätzlich werden die elektrischen Komponenten mit standardisierten Symbolen und Zeichen, wie sie in der Elektrobranche üblich sind, dargestellt. Zusätzlich wird die Wegführung von Leitungen und Kabeln auf dem Installationsplan dargestellt, um so einen Überblick über die komplette Elektroinstallation zu bekommen. Somit dient der Installationsplan als Grundlage für die Hausplanung und die Ausführung der Elektroinstallationen. Gleichzeitig. Hilft er bei der Auswahl der verschiedenen Komponenten und gewährleistet eine sichere Installation.
- Bautechnische Anmerkungen: Technische Hinweise wie Raumaufteilung, Wandstärken, Fenster- und Türöffnungen, Brüstungshöhen und Deckenhöhen werden visuell dargestellt. Weitere bautechnische Anmerkungen sind die Oberkante Fertigfußboden (OKFF), welche für den Innenausbau wichtig ist, sowie die Bruttogrundfläche (BGF) und die Höhe des Rohfußbodens (OKRF). Somit gilt der Grundriss als zentrales Dokument für Bauzeichnungen, weshalb er auch für die Entwurfsplanung, die Genehmigung sowie für die Ausführung bzw. einen eventuellen Abbruch benötigt wird.
Fehler und Ungenauigkeiten in Grundrissen erkennen
- Häufige Fehlerquellen: Bei der Grundrissplanung kommt es häufig zu Fehlern, die oftmals erst zu spät erkannt werden. Dazu zählen unzureichender Stauraum, fehlende Trennung zwischen privaten und öffentlichen Bereichen bzw. zwischen Wohn- und Schlafräumen, ungünstige Raumproportionen, mangelnde Berücksichtigung der Nutzung von Tageslicht sowie fehlende Funktionalität. Oftmals sind auch Flure zu eng oder Türen schlecht platziert, sodass dies im täglichen Verkehr schnell zum Hindernis wird und somit auch auf Kosten des Wohlfühlkomforts geht. In einem mehrgeschossigen Haus sind Treppen ein wichtiges Element, das nicht vernachlässigt werden darf. Dies bedeutet, dass schon beim Planen auf die Maße der Treppen sowie auf die Anordnung der Handläufe für die Treppen geachtet werden muss. Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass der Eingangsbereich nicht zu klein geplant wird, da dieser oftmals auch als Stauraum dient.
- Vermeidung solcher Fehler: Beim Planen des Gebäudes müssen die Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt werden. Um Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden, sollte mit einem Architekten oder einem Fachplaner zusammengearbeitet werden. Bei der Hausplanung muss unbedingt der Bebauungsplan beachtet werden, da diese Vorgaben zur Positionierung und Ausrichtung des Gebäudes gemacht werden. Um die Größe und Positionierung der Räume zu ermitteln, ist es wichtig, ein Aufmaß vom Grundstück und vom Haus zu erstellen. Des Weiteren sollten Baufamilien stets offen für Veränderungen sein und neue Ideen und Vorstellungen akzeptieren, um am Ende ein optimales Ergebnis für ihr Traumhaus zu erzielen.
Grundrisse für spezielle Bauformen
- Sonderformen von Grundrissen: Dabei geht es um den spezifischen Grundriss für ein Haus, welcher eine ungewöhnliche Anordnung von Räumen, Treppen oder anderen Elementen aufweist. Dazu zählen der L-förmige Grundriss, die Raum-zu-Raum-Erschließung (Räume werden direkt miteinander verbunden) sowie der flexible Grundriss. Weitere Sonderformen bei den Grundrissen sind der 3D-Grundriss, schematischer Grundriss sowie Sonderformen bei Treppen. (Bogentreppe, polygonale Treppe).
Praktische Anwendung von Grundrisswissen
- Planung und Möblierung: Der Grundriss hilft, die Raumnutzung zu optimieren, indem die Möbel und Einrichtungsgegenstände passend platziert werden können, um so das Design zu visualisieren. Dieser verbessert zusätzlich die Funktionalität eines Raumes. Anhand der Visualisierung können viele Baufamilien sich ihr neues Eigenheim viel besser vorstellen. Dies gilt sowohl beim Bau als auch beim Kauf eines Gebäudes.
- Renovierung und Umbau: Gleiches gilt auch bei Renovierungsmaßnahmen oder beim Umbau der Immobilie. Mit dem Grundriss kann ein visuelles Bild erzeugt werden, um sich die verschiedenen Maßnahmen und deren Auswirkungen besser vorstellen zu können.
Fazit
Der Grundriss ist eines der wichtigsten Dokumente bei einer Immobilie, auch wenn er auf den ersten Blick nur aus Symbolen, Zeichen, Linien und Strichen besteht. Mit dem Grundriss bekommen Baufamilien bzw. Immobilienkäufer einen ersten Überblick. Um auch ohne Vorkenntnisse das Grundrisslesen zu beherrschen, sollten Baufamilien sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigen. Theoretisch können sie so auch schon vor der Fertigstellung des Hauses Probewohnen, um sicher zu sein, dass alles ihren Vorstellungen entspricht.
FAQs
Welche Informationen können einem Grundriss entnommen werden?
Neben der Gesamtfläche des Hauses und der Größe der einzelnen Zimmer lassen sich auch die Positionen der Wände und Fenster erkennen.
Wie lernt man einen Grundriss zu lesen?
Als erstes sollte man sich mit der Legende beschäftigen, da diese Informationen zu den Symbolen, Zeichen, Linien und vieles mehr gibt. Des Weiteren sollte man dem Thema gegenüber offen sein.
Wie kann ich im Grundriss sicher erkennen, wie hoch Fenster eingebaut sind und wie Räume in den Geschossen verteilt sind?
Die Höhe von Fenstern im Grundriss wird über die BRH – also die Brüstungshöhe – angegeben. Diese beschreibt den Abstand vom Fertigfußboden bis zur Unterkante des Fensters und ist besonders wichtig für die Planung in Bereichen wie dem Hauswirtschaftsraum oder im Obergeschoss, wo funktionale Platzierung zählt. Die BRH wird dabei meist in den Geschossen wie Erdgeschoss und Obergeschoss separat vermerkt. Achte auf Maßketten oder Höhenangaben direkt im Plan, insbesondere wenn du die räumliche Nutzung – etwa im Hauswirtschaftsraum, im Erdgeschoss oder in Schlafzimmern im Obergeschoss – gezielt analysieren willst. Durch diese Angaben lässt sich frühzeitig die Funktionalität der einzelnen Geschosse realistisch einschätzen.


